Wo waren Sie im Frühjahr 2024?
In Russland, im Donbass. In der Volksrepublik Donezk, im Rücken der Front. Auf der russischen Seite.
“Flo Osrainik macht das, was guter Journalismus tun soll: sehen und sagen. Oder: sich vor Ort informieren und das Ganze so aufschreiben, dass jeder es versteht.“ ~ Michael Meyen, Medienforscher
Ein Krieg, bei dem eine Seite der Front fast vollständig in Vergessenheit gerät. Wann haben wir aufgehört, beide Seiten der Medaille zu betrachten?
Für den Journalisten Flo Osrainik eine Tatsache, der entgegengewirkt werden muss. Deshalb machte er sich im Frühjahr 2024 auf den Weg ins Kriegsgebiet, auf den Weg an die russische Seite der Front. Von München über Istanbul nach Moskau.
Ein Direktflug nach Russland?
Seit Anfang 2022 nicht mehr möglich.
16 Tage Donbass - begleitet durch das stete Geräusch des „Donbassdonners“. An Osrainiks Seite - Ilia. Ein russischer Dramaturg, Journalist und Autor. Er kennt sich aus, weiß worauf man in dieser schwierigen Zeit achten sollte. Es herrscht Krieg und doch scheinen die Menschen hier ein recht normales Leben führen zu können. Spielende Kinder, Nachmittagsspaziergänge oder ein Abend in einer Bar. All das scheint trotzdem möglich. Doch je näher die Front rückt, desto präsenter werden die letzten Jahre ohne Frieden. Zerstörte Gebäude, der „Donbassdonner“, der immer lauter wird. Auf seiner Reise dokumentiert der Journalist täglich seine Erfahrungen und schreibt sie in seinem Reisebericht nieder.
„Donbassdonner“ ist ein Buch, das dazu auffordert, unsere Augen nicht vor der anderen Seite der Medaille zu verschließen, sondern erst recht hinzusehen.
Stehen wir gemeinsam - Hand in Hand - wieder für den Frieden ein!
Ihr Etica Media - Team
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Das Mutige
